Und dann kommt die Halbzeit

January
21
,
2026
2026
Ulvi AYDIN
Das Gefährlichste ist nicht ein schlechter Start. Das Gefährlichste ist der Moment, in dem Menschen innerlich akzeptieren, dass sie verlieren könnten.Viele haben dieses Spiel gesehen: FC Bayern gegen RB Leipzig am 17. Januar 2026.‍Und wenn wir ehrlich sind – die erste Halbzeit war nichts, womit man sich schmücken würde. Bayern war nicht dominant. Leipzig war griffiger, schneller, wacher. Bayern lag zurück, wirkte phasenweise gehemmt. Und ja – es gab diesen Moment, in dem man dachte: Heute könnte es schiefgehen.Genau solche Momente kennen Unternehmen. Umsätze bleiben hinter den Erwartungen. Margen geraten unter Druck. Der Markt scheint schneller, aggressiver, selbstbewusster. Wettbewerber machen Punkte – und intern beginnt das große Kopfrechnen: Reicht das noch? Haben wir das Momentum verloren?‍Und dann kommt die Halbzeit.Was in der Bayern-Kabine passiert ist, wissen wir nicht im Detail. Aber eines ist klar: Es war kein Aufgeben.Kein Schulterzucken. Kein Verweis auf äußere Umstände. Sondern eine klare Entscheidung: Dieses Spiel ist noch nicht verloren.Die zweite Halbzeit begann nicht mit Zauberfußball. Sie begann mit Haltung.Mit Kampfgeist.‍Mit der Bereitschaft, jeden Meter zu gehen, jeden Zweikampf anzunehmen, jeden Fehler auszubügeln.Nicht alle Pässe saßen sofort. Nicht jede Aktion war brillant. Aber plötzlich war da etwas, das man nicht statistisch messen kann: unbedingter Wille.Und genau das ist der Punkt.Unternehmen drehen kein Spiel, weil plötzlich alles perfekt läuft.Sie drehen es, weil sie nicht aufhören, Verantwortung zu übernehmen, wenn es unbequem wird.‍Weil Führung nicht sagt: „Der Markt ist schuld“, sondern fragt: „Was liegt jetzt in unserer Kontrolle?“Weil Teams nicht resignieren, sondern sich enger zusammenschieben.Der Ausgleich fiel nicht, weil Leipzig eingebrochen ist.Er fiel, weil Bayern Druck aufgebaut hat – konstant, entschlossen, ohne Zweifel an sich selbst.‍Und als sich die Chance bot, das Spiel endgültig zu drehen, war Bayern mental bereit. Nicht überrascht vom Erfolg, sondern vorbereitet auf ihn.Das ist die eigentliche Botschaft dieses Spiels.‍Kampfwillen im Unternehmen bedeutet nicht, blind nach vorne zu rennen.‍Er bedeutet, die Realität klar anzuerkennen – und sich trotzdem nicht von ihr definieren zu lassen.Er bedeutet, auch bei Rückstand an das eigene Können zu glauben.Er bedeutet, nicht nach Schuldigen zu suchen, sondern nach Lösungen.Und vor allem: niemals innerlich aufzuhören zu gewinnen.Denn das Gefährlichste ist nicht ein schlechter Start.Das Gefährlichste ist der Moment, in dem Menschen innerlich akzeptieren, dass sie verlieren könnten.Der FC Bayern hat dieses Spiel nicht in der ersten Halbzeit verloren – und er hat es auch nicht nur wegen eines taktischen Kniffs gewonnen.Er hat es gewonnen, weil er mental im Spiel geblieben ist, weil Führung übernommen wurde und weil jeder wusste: Wenn wir jetzt alles geben, können wir das drehen.Und genau das gilt auch für uns.Solange wir kämpfen, fokussiert bleiben, Verantwortung übernehmen und an unser Gewinnen glauben, ist kein Spiel verloren.Nicht im Fußball.Und ganz sicher nicht im Geschäft!‍Klare Führungsappelle (bis) zum Schluss!Und jetzt kommt der entscheidende Punkt für uns als Führungskräfte:Führung zeigt sich nicht, wenn es läuft – sondern wenn man zurückliegt.‍In diesen Momenten entscheiden nicht Folien, nicht KPIs und nicht Erklärungen.In diesen Momenten entscheiden Haltung, Klarheit und Präsenz.Die Aufgabe von Führung ist ,den Glauben hochzuhalten, wenn Zahlen ihn infrage stellen,Orientierung zu geben, wenn Unsicherheit laut wird,Konsequenz einzufordern, ohne Angst zu erzeugen,und Vorbild zu sein, nicht nur im Erfolg, sondern im Widerstand.‍Mitarbeiter schauen in schwierigen Phasen nicht auf Strategiepapiere – sie schauen auf uns.Sie hören, wie wir sprechen.Sie spüren, ob wir selbst noch an das Gewinnen glauben.Deshalb lautet der Führungsauftrag klar:‍Bleiben wir im Spiel.Übernehmen wir Verantwortung – sichtbar, spürbar, konsequent.Fordern wir Kampfgeist ein, indem wir ihn selbst vorleben.Denn wenn Führung aufrecht bleibt, bleibt das Team handlungsfähig.Und solange ein Unternehmen handlungsfähig ist, kann es jedes Spiel drehen.Genau wie der FC Bayern gegen Leipzig.:devider:Und - um noch den legendären Sepp Herberger ( 28. März 1987 - 28. April 1977 - Bundestrainer der Weltmeistermannschaft von 1954) zu zitieren:‍"Ein Spiel dauert 90 Minuten“Er ist überhaupt für viele prägnante Fußball-Aphorismen bekannt, u. a.:„Der Ball ist rund.“„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“„Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“"Das 90-Minuten-Zitat wird oft sinnbildlich dafür verwendet, dass ein Spiel (oder allgemein ein Prozess) erst mit dem Schlusspfiff entschieden ist – egal, wie der Zwischenstand aussieht."‍‍
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Das Gefährlichste ist nicht ein schlechter Start.

Das Gefährlichste ist der Moment, in dem Menschen innerlich akzeptieren, dass sie verlieren könnten.

Viele haben dieses Spiel gesehen: FC Bayern gegen RB Leipzig am 17. Januar 2026.

Und wenn wir ehrlich sind – die erste Halbzeit war nichts, womit man sich schmücken würde. Bayern war nicht dominant. Leipzig war griffiger, schneller, wacher. Bayern lag zurück, wirkte phasenweise gehemmt. Und ja – es gab diesen Moment, in dem man dachte: Heute könnte es schiefgehen.

Genau solche Momente kennen Unternehmen. Umsätze bleiben hinter den Erwartungen. Margen geraten unter Druck. Der Markt scheint schneller, aggressiver, selbstbewusster. Wettbewerber machen Punkte – und intern beginnt das große Kopfrechnen: Reicht das noch? Haben wir das Momentum verloren?

Und dann kommt die Halbzeit.

Was in der Bayern-Kabine passiert ist, wissen wir nicht im Detail. Aber eines ist klar: Es war kein Aufgeben.
Kein Schulterzucken. Kein Verweis auf äußere Umstände. Sondern eine klare Entscheidung: Dieses Spiel ist noch nicht verloren.

Die zweite Halbzeit begann nicht mit Zauberfußball. Sie begann mit Haltung.
Mit Kampfgeist.


Mit der Bereitschaft, jeden Meter zu gehen, jeden Zweikampf anzunehmen, jeden Fehler auszubügeln.
Nicht alle Pässe saßen sofort. Nicht jede Aktion war brillant. Aber plötzlich war da etwas, das man nicht statistisch messen kann: unbedingter Wille.

Und genau das ist der Punkt.

Unternehmen drehen kein Spiel, weil plötzlich alles perfekt läuft.
Sie drehen es, weil sie nicht aufhören, Verantwortung zu übernehmen, wenn es unbequem wird.


Weil Führung nicht sagt: „Der Markt ist schuld“, sondern fragt: „Was liegt jetzt in unserer Kontrolle?“
Weil Teams nicht resignieren, sondern sich enger zusammenschieben.

Der Ausgleich fiel nicht, weil Leipzig eingebrochen ist.
Er fiel, weil Bayern Druck aufgebaut hat – konstant, entschlossen, ohne Zweifel an sich selbst.


Und als sich die Chance bot, das Spiel endgültig zu drehen, war Bayern mental bereit. Nicht überrascht vom Erfolg, sondern vorbereitet auf ihn.

Das ist die eigentliche Botschaft dieses Spiels.

Kampfwillen im Unternehmen bedeutet nicht, blind nach vorne zu rennen.


Er bedeutet, die Realität klar anzuerkennen – und sich trotzdem nicht von ihr definieren zu lassen.
Er bedeutet, auch bei Rückstand an das eigene Können zu glauben.
Er bedeutet, nicht nach Schuldigen zu suchen, sondern nach Lösungen.
Und vor allem: niemals innerlich aufzuhören zu gewinnen.

Denn das Gefährlichste ist nicht ein schlechter Start.
Das Gefährlichste ist der Moment, in dem Menschen innerlich akzeptieren, dass sie verlieren könnten.

Der FC Bayern hat dieses Spiel nicht in der ersten Halbzeit verloren – und er hat es auch nicht nur wegen eines taktischen Kniffs gewonnen.
Er hat es gewonnen, weil er mental im Spiel geblieben ist, weil Führung übernommen wurde und weil jeder wusste: Wenn wir jetzt alles geben, können wir das drehen.

Und genau das gilt auch für uns.

Solange wir kämpfen, fokussiert bleiben, Verantwortung übernehmen und an unser Gewinnen glauben, ist kein Spiel verloren.
Nicht im Fußball.
Und ganz sicher nicht im Geschäft!

Klare Führungsappelle (bis) zum Schluss!

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt für uns als Führungskräfte:

Führung zeigt sich nicht, wenn es läuft – sondern wenn man zurückliegt.

In diesen Momenten entscheiden nicht Folien, nicht KPIs und nicht Erklärungen.
In diesen Momenten entscheiden Haltung, Klarheit und Präsenz.

Die Aufgabe von Führung ist ,

  • den Glauben hochzuhalten, wenn Zahlen ihn infrage stellen,
  • Orientierung zu geben, wenn Unsicherheit laut wird,
  • Konsequenz einzufordern, ohne Angst zu erzeugen,
  • und Vorbild zu sein, nicht nur im Erfolg, sondern im Widerstand.

Mitarbeiter schauen in schwierigen Phasen nicht auf Strategiepapiere – sie schauen auf uns.
Sie hören, wie wir sprechen.
Sie spüren, ob wir selbst noch an das Gewinnen glauben.

Deshalb lautet der Führungsauftrag klar:

Bleiben wir im Spiel.

Übernehmen wir Verantwortung – sichtbar, spürbar, konsequent.

Fordern wir Kampfgeist ein, indem wir ihn selbst vorleben.

Denn wenn Führung aufrecht bleibt, bleibt das Team handlungsfähig.
Und solange ein Unternehmen handlungsfähig ist, kann es jedes Spiel drehen.

Genau wie der FC Bayern gegen Leipzig.

:devider:

Und - um noch den legendären Sepp Herberger ( 28. März 1987 - 28. April 1977 - Bundestrainer der Weltmeistermannschaft von 1954) zu zitieren:


"Ein Spiel dauert 90 Minuten“

Er ist überhaupt für viele prägnante Fußball-Aphorismen bekannt, u. a.:

  • „Der Ball ist rund.“
  • „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“
  • „Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“

"Das 90-Minuten-Zitat wird oft sinnbildlich dafür verwendet, dass ein Spiel (oder allgemein ein Prozess) erst mit dem Schlusspfiff entschieden ist – egal, wie der Zwischenstand aussieht."

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