Ulvi - The Autobiography

Ein Leben. Mit Ecken und Kanten. Mein Leben.
Im Laufe eines Lebens hinterlässt ein Mensch viele Spuren. In Unternehmen, in Entscheidungen, in Begegnungen. Du gibst Interviews, schreibst Beiträge, führst Menschen und übernimmst Verantwortung. Doch all das zeigt immer nur Ausschnitte. Eine Autobiografie schafft Raum für die Zusammenhänge. Für den Menschen hinter den einzelnen Geschichten.
Genau das habe ich erlebt, als Norbert Wittmann und das Redaktionsteam des QUANTUM Magazins meine Lebensgeschichte aufgeschrieben haben.
Mir war wichtig, dass diese Geschichte authentisch ist. Echt. Mit Ecken und Kanten, so wie ich selbst. Erfolge gehören dazu. Niederlagen ebenso. Entscheidungen, zu denen ich bis heute stehe, und Erfahrungen, die mich gezwungen haben, mich selbst zu hinterfragen. Denn wer verstehen will, was einen Menschen geprägt hat, muss auch hinter seine Erfolge schauen.
Ich bin begeistert davon, mit welcher Aufmerksamkeit und welchem Gespür Norbert Wittmann und sein Redaktionsteam hinter den Vorhang geschaut haben. Sie haben nachgefragt, Zusammenhänge erkannt und Facetten von mir herausgeschält, die bislang kaum jemand kannte. Manches davon ist mir selbst beim Erzählen erst wieder richtig bewusst geworden.
Besonders freue ich mich, dass auch einige meiner vielen Wegbegleiter zu Wort kommen. Manche haben mich über Jahrzehnte begleitet, andere nur ein kürzeres Stück meines Weges. Alle haben einen wichtigen Part in meinem Leben gespielt. Ihre Perspektiven gehören zu meiner Geschichte und bereichern sie um einen Blick, den ich selbst auf mich gar nicht haben kann.
Darin liegt für mich der besondere Wert einer Autobiografie: Sie macht nachvollziehbar, wie ein Mensch zu dem geworden ist, der er heute ist. Was ihn angetrieben hat. Was ihn verunsichert hat. Welche Begegnungen ihn verändert haben und wie viel Mut manche Entscheidung gekostet hat.
Für meine Kinder, meine Familie und die Menschen, die mir nahestehen, öffnet sich damit vielleicht noch einmal eine neue Tür zu mir. Und auch ich sehe meinen eigenen Weg mit etwas anderen Augen.
Mein herzlicher Dank gilt Norbert Wittmann, dem gesamten Redaktionsteam des QUANTUM Magazins und den Wegbegleitern, die ihre Erinnerungen und Gedanken beigetragen haben.
Ich erkenne mich in dieser Geschichte wieder. Und genau das macht sie für mich so wertvoll.
:devider:
Ulvi, wie wir ihn noch nicht kannten.
Ulvi I. Aydin und QUANTUM, das ist eine lange Geschichte. Wir haben in den vergangenen Jahren viele Projekte gemeinsam auf die Beine gestellt, und ich würde sagen, dass ich ihn ziemlich gut kenne. Klar in der Sache, schnell in der Entscheidung, manchmal kompromisslos. So kennen ihn die meisten.
Als wir mit der Arbeit an seiner Autobiografie begonnen haben, hat sich dieses Bild verändert. Ulvi hat uns von seiner Kindheit in Istanbul erzählt, wo er mit drei Müttern aufwuchs: seiner eigenen Mutter und seinen beiden Tanten. Als Austauschschüler in Michigan kam später eine vierte hinzu: seine Gastmutter, die ihn ihren Freunden nicht als Austauschschüler, sondern als „our German son“ vorstellte.
Er hat uns von Entscheidungen erzählt, die er heute anders treffen würde, und dabei nichts weggelassen, auch nicht die Dinge, über die man normalerweise lieber schweigt. Um ein vollständiges Bild von Ulvi zu bekommen, haben wir seine Familie und einge langjährige Weggefährten gebeten, etwas über ihn zu sagen, so, wie sie ihn wirklich erlebt haben. Ehrlich gesagt hat uns das in der Redaktion mehr bewegt, als wir erwartet hatten.
Für uns ist diese Autobiografie eine Premiere. Es ist die erste Ausgabe der „QUANTUM Autobiography Edition“, und das ganze Team hat mit viel Freude und Herzblut daran gearbeitet. Wir haben selten so gern an einem Projekt gearbeitet.
Nehmen Sie sich Zeit dafür und lernen Sie Ulvi wirklich kennen.
Norbert Wittmann
QUANTUM Magazin
One Life. Rough Edges and All. My Life.
Over the course of a lifetime, we leave our mark in many places. In businesses, in decisions, in the people we meet. We give interviews, write articles, lead people, and take responsibility. Yet each of these reveals only part of the picture. An autobiography creates room for the connections. For the person behind the individual stories.
That is exactly what I experienced when Norbert Wittmann and the editorial team at QUANTUM Magazine put my life story into words.
It mattered to me that this story be authentic. Real. With rough edges, just like me. Successes belong in it. So do failures. Decisions I still stand by today, and experiences that forced me to question myself. Because understanding what has shaped a person means looking beyond their achievements.
I am delighted by the care and insight with which Norbert Wittmann and his editorial team looked behind the curtain.
They asked questions, connected the dots, and uncovered facets of me that very few people had ever seen. Some things only came fully back into focus for me as I talked about them.
I am particularly pleased that a few of the many people who have shared my journey also have a voice in these pages.
Some have been by my side for decades; others accompanied me for a shorter stretch. Every one of them has played an important part in my life.
Their perspectives belong in my story. They enrich it with a view of me that I could never have myself.
For me, that is the particular value of an autobiography: It helps others understand how someone became the person they are today.
What drove them. What made them doubt themselves. Which encounters changed them, and how much courage certain decisions required.
For my children, my family, and those closest to me, these pages may open another door to understanding who I am. And they have helped me see my own journey through slightly different eyes, too.
My heartfelt thanks go to Norbert Wittmann, the entire editorial team at QUANTUM Magazine, and the people who contributed their memories and reflections.
I recognize myself in this story. And that is exactly what makes it so valuable to me.
:devider:
A Debut. Getting to Know Ulvi I. Aydin All Over Again.
Ulvi I. Aydin and QUANTUM go back a long way. We’ve worked on a lot of projects together over the years, and I’d say I know him pretty well. Clear about what he wants, quick to decide, sometimes uncompromising. That’s how most people know him.
When we started working on his autobiography, that picture changed. Ulvi told us about his childhood in Istanbul, where he grew up with three mothers: his own mother and his two aunts. Later, as an exchange student in Michigan, he gained a fourth: his host mother, who never introduced him to her friends as an exchange student, but as “our German son.” He told us about decisions he would make differently today, and he didn’t leave anything out, not even the things most people would rather keep to themselves. To get a complete picture of Ulvi, we asked his family and longtime companions to tell us about him, the way they have really experienced him. Honestly, that moved us in the newsroom more than we expected.
For us, this autobiography is a first. It’s the opening edition of the QUANTUM Autobiography Edition, and the whole team put a great deal of joy and heart into it. We’ve rarely enjoyed a project this much.
Take your time with it, and get to know the real Ulvi.



