Gastgeber
Ameritum – Ulvi I. AYDIN – Founder & CEO
Weitere Informationen: www.aycon.biz
Für wen dieses Format gedacht ist
Dieses Offsite richtet sich an Führungspersönlichkeiten, die bereit sind,
•
gewohnte Komfortzonen temporär zu verlassen,
•
sich auf einen reduzierten, bewusst einfachen Rahmen einzulassen,
•
Natur als Reflexionsraum zu nutzen,
•
Führung nicht nur zu diskutieren, sondern unter veränderten
Bedingungen zu durchdenken.
Es ist bewusst kein Format für alle. Qualität entsteht hier durch Auswahl und
durch die Bereitschaft, sich ernsthaft auf das Thema einzulassen.
Jenseits des gewohnten Rahmens
Was Führung wirklich trägt, zeigt sich selten im Büro.
Nicht im strukturierten Meeting, nicht im professionell ausgestatteten
Seminarraum. Entscheiden, managen und verhandeln verändern ihre
Qualität, wenn der gewohnte Rahmen bewusst verlassen wird.
Nach zwei Veranstaltungen im Hotelumfeld, in denen wir „Führen unter
Extrem bedingungen“ analytisch und praxisnah beleuchtet haben, folgt nun
der nächste konsequente Schritt: Führung nicht nur zu diskutieren, sondern
unter veränderten Bedingungen zu reflektieren und zu erleben.
Dieses Format richtet sich an Führungspersönlichkeiten, die Abstand vom
operativen Alltag suchen, um klarer zu denken, bewusster zu entscheiden
und ihre eigene Führungsrolle unter Belastung zu hinterfragen. Der Rahmen: bewusst reduziert
Der Austausch findet an einem außergewöhnlichen Ort in den Bergen statt.
Ohne Strom. Ohne Warmwasser. Ohne Präsentationstechnik. Ohne
klassische Seminaratmosphäre. Die Unterkunft ist bewusst schlicht gewählt.
Übernachtet wird im Schlafsack, gewaschen wird sich am Brunnen,
die Infrastruktur ist einfach.
Diese spartanisch gehaltene Umgebung ist kein Selbstzweck. Sie schafft
eine Form von Klarheit, die im gewohnten Komfort selten entsteht. Wenn
äußere Annehmlichkeiten wegfallen, rücken Haltung, Kommunikation
und Entscheidungsfähigkeit stärker in den Vordergrund. Diese Reduktion
ist kein Nebeneffekt, sondern Teil des Konzepts. Wer Führung unter
Belastung verstehen will, muss zumindest ansatzweise erfahren, wie sich
veränderte Rahmen bedingungen auf Wahrnehmung, Kommunikation und
Entscheidungs prozesse auswirken. Natur, Wetter, Geräusche, fehlende
Infrastruktur – all das schafft eine andere Dynamik. Konzentration entsteht
bewusster. Kommunikation wird unmittelbarer. Haltung wird sichtbarer. Auch
die äußeren Bedingungen sind nicht steuerbar. Ob Sonne oder Regen, unser
Format findet auf jeden Fall statt. Gerade darin liegt deine zentrale Erfahrung:
Führung bedeutet, mit gegebenen Rahmenbedingungen zu arbeiten, nicht
auf ideale zu warten.
Arbeitsweise: Dialog und Erfahrung
Die Gespräche finden draußen statt: auf Bänken, auf der Wiese, vor der
Hütte. Der Rahmen ist offen, aber inhaltlich klar geführt. Theorie wird nicht
losgelöst vermittelt, sondern im Kontext von Erfahrung reflektiert.
Ergänzend können Elemente hinzukommen, die Selbstüberwindung, Wahr-
nehmung und Teamdynamik erfahrbar machen. Diese sind bewusst gewählt
und inhaltlich eingebettet als Erfahrungsräume für Führung unter Belastung. Inhaltliche Perspektiven
Im Zentrum steht das Thema „Führen unter Belastung”.
Die Impulse kommen von zwei Persönlichkeiten mit operativer Führungserfahrung
in realen Hochrisiko- und Krisensituationen.
Referent Georg Hartmann ist ehemaliger Offizier des Kommandos Spezial-
kräfte (KSK). Über viele Jahre war er in militärischen Spezialeinheiten tätig
und trug Führungsverantwortung in internationalen Einsätzen, in denen Ent-
scheidungen unter Zeitdruck, mit unvollständiger Informationslage und hoher
persönlicher Verantwortung getroffen werden mussten. Mit über 20 Jahren
Einsatz- und Führungserfahrung im nationalen wie internationalen Umfeld
steht er für konsequente Führung, Entscheidungsstärke und Verantwortung
in Extremlagen.
Der zweite Referent ist international tätiger Krisenberater und
Verhandlungsexperte mit langjähriger Erfahrung in der Lösung von
Entführungs- und Erpressungsfällen. Er begleitet Unternehmen, Regierungen
und exponierte Persönlich keiten in akuten Krisensituationen und verhandelt
unter Bedingungen, in denen Fehlentscheidungen unmittelbare Konse-
quenzen haben. Seine Einsätze führten ihn unter anderem nach Afghanistan,
Somalia und Deutschland. Aus Gründen der Diskretion bleibt sein Name
anonym. An diesem Wochenende erlebst du ihn live und persönlich.
Die Perspektiven der Referenten beruhen auf gelebter Praxis:
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Wie bleibt Führung stabil, wenn äußere Stabilität fehlt?
•
Wie entsteht Klarheit bei Unsicherheit?
•
•
Wie steuert man Kommunikation unter emotionalem Druck?
Welche Rolle spielt Selbstführung in kritischen Momenten?
Es geht darum, Entscheidungsarchitektur, Verantwortung und Haltung nicht
abstrakt zu diskutieren, sondern unter veränderten Bedingungen neu zu
betrachten
Was passiert, wenn dein Plan plötzlich nicht mehr funktioniert?
Wenn Ziele sich ändern. Wenn Informationen fehlen. Wenn Ressourcen wegfallen. Genau dann zeigt sich echte Führung.
Nicht im Meetingraum. Nicht in PowerPoint. Sondern unter Belastung. Deshalb gehen wir bewusst raus aus dem gewohnten Umfeld: Eine Berghütte in den Berchtesgadener Alpen 10.–12. Juli 2026 Ein intensives Offsite für Führungspersönlichkeiten, die mehr wollen als Theorie.
Mit dabei: – Ein ehemaliger KSK-Offizier mit echter Einsatzerfahrung – Ein internationaler Krisenverhandler aus realen Extremsituationen Keine Folien. Keine Standardmodelle. Kein Komfort. Dafür: ✔ Entscheidungen unter Unsicherheit ✔ Führung bei abrupten Veränderungen ✔ Klarheit, wenn Struktur fehlt
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Jenseits des gewohnten Rahmens
Kein chi-chi, kein bla-bla! Straight talking. Klare insights.
Fokussierung auf das Wesentliche.
Management-Training im Seminarraum? Nett. Aber wirkungslos.
Wir gehen dahin, wo Entscheidungen wirklich zählen: Kein Strom. Kein warmes Wasser. Kein Komfort. Nur du, dein Team – und die Realität.
Biwak. Lagerfeuer. Berghütte. Führung unter Bedingungen, die nichts beschönigen.
Wer hier besteht, führt auch im Business anders.
Wer ist bereit, Komfort gegen Klarheit zu tauschen?
:devider:
Wir haben das Seminar bereits in komfortabler Runde im LeMeridien in München abgehalten. Hier der Bericht vom November 2025.
Was passiert, wenn dein Plan plötzlich nicht mehr funktioniert?
Wenn Ziele sich ändern.
Wenn Informationen fehlen.
Wenn Ressourcen wegfallen.
Genau dann zeigt sich echte Führung.
Nicht im Meetingraum. Nicht in PowerPoint.
Sondern unter Belastung.
Deshalb gehen wir bewusst raus aus dem gewohnten Umfeld:
Eine Berghütte in den Berchtesgadener Alpen
10.–12. Juli 2026
Ein intensives Offsite für Führungspersönlichkeiten, die mehr wollen als Theorie.
Mit dabei:
– Ein ehemaliger KSK-Offizier mit echter Einsatzerfahrung
– Ein internationaler Krisenverhandler aus realen Extremsituationen
Keine Folien.
Keine Standardmodelle.
Kein Komfort.
Dafür:
✔ Entscheidungen unter Unsicherheit
✔ Führung bei abrupten Veränderungen
✔ Klarheit, wenn Struktur fehlt
Keine Ausreden! Keine Zeit! Keine zweite Chance!
Führung unter Extrembedingungen.
Führe! Entscheiden! Überleben!
Der Ameritum Workshop für Führungskräfte in Extremsituationen!
:devider:
Und bereits - das war das erste Seminar im April 2025 - auch im LeMeridien in München.
TOP Learnings für Manager!
Wie militärische Einheiten Krisen bewältigen.
Reduktion auf das Wesentliche – genau dort, wo Führung sichtbar wird.
Das Format ist bewusst limitiert und richtet sich nicht an alle.
Sondern an Führungspersönlichkeiten, die bereit sind, ihr eigenes Denken zu hinterfragen – und auf das nächste Level zu bringen.
Wenn du dazugehören willst: melde dich direkt bei Anastasia und bewirb dich.
Ulvi AYDIN (Jahrgang 1960) ist preisgekrönter Premium Executive Interim Manager (DDIM)Unternehmens- und Unternehmer-EntwicklerBeiratXING-InsiderSpeakerMarkenbotschafterBuchautor - AYCON BücherDEUTSCHE BÖRSE GRUPU zetifizierter und qualifizierter Aufsichtsrat:devider:Als international agierender Interim-CEO und -CSO unterstützt er mittelständische Unternehmen und Konzerne bei Marken- und Marktentwicklung, Neu-Positionierung, Restrukturierung und Vertriebsexzellenz. Als international agierender Interim-CEO und -CSO unterstützt er mittelständische Unternehmen und Konzerne bei Marken- und Marktentwicklung, Neu-Positionierung, Restrukturierung und Vertriebsexzellenz. AYDIN ist … … Mitglied im IBWF - Institut & Beraternetzwerk qualifizierter Unternehmensberater, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Notare für den Mittelstand - IBWF… Mitglied im Berufsfachverband "Die KMU Berater-Bundesverband freier Berater e.V.“. - KMU Berater… zertifizierter BAFA Berater und zertifizierter „BERATER OFFENSIVE MITTELSTAND“. - BAFA… Mitglied im DDIM - Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. - DDIM … Mitglied im ArMiD, Aufsichtsräte Mittelstand in Deutschland e.V. - ArMIDZertifizierter & Qualifizierter Aufsichtsrat - DEUTSCHE BÖRSE GROUP - DEUTSCHE BÖRSE Über seine Erfahrungen als Interim Manager schreibt er in diversen Wirtschaft-Medien (Wirtschaftswoche, SpringerProfessional, Transformations-Magazin, Controller Magazin, Harvard Business Manager, etc.).
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About Ulvi I. AYDIN
Ulvi I. AYDIN: Als international agierender Interim-CEO und -CSO unterstützt er mittelständische Unternehmen und Konzerne bei Marken- und Marktentwicklung, Neu-Positionierung, Organisations-Entwicklung, Restrukturierung und Vertriebsexzellenz.
Der Außendienst verändert sich brutal!Der Innendienst übernimmt. Und kaum jemand ist darauf vorbereitet.Die meisten Unternehmen arbeiten noch immer mit einem Vertriebsmodell aus den 90ern.Außendienst fährt.Innendienst unterstützt.Das Problem: Dieses Modell ist bereits tot – nur viele haben es noch nicht bemerkt.Der wahre Rollenwechsel hat längst begonnenDer Innendienst entwickelt sich gerade zur zentralen Wertschöpfungseinheit im Vertrieb.Der Innendiest muss eine Hochleistungs-Organisation wedren!Nicht mehr (nur) „Backoffice“.Sondern:Systemischer KundenmanagerKI-gestützter AnalystKalkulator mit ErgebnisverantwortungProduktberater und LösungsarchitektDer Innendienst verkauft nicht nur mit – er verkauft selbst.Und bald: mehr als der Außendienst.Wer das nicht erkennt, verliert.:devider:Konsequenz Nummer 1: Gehälter werden sich verschiebenEs gibt keinen rationalen Grund mehr, warum ein Außendienstler automatisch mehr verdient als ein Innendienstler.Wenn der Umsatz zunehmend im Innendienst entsteht, gilt:Gleiche Wertschöpfung = gleiches Einkommen.Alles andere ist strukturelle Blindheit.Und was passiert mit dem Außendienst?Auch hier erleben wir keinen Rückgang – sondern eine radikale Transformation.Der klassische Reisende verschwindet.50.000 Kilometer im Jahr fahren, um Produkte vorzustellen?Das ist ineffizient. Und ersetzbar.Der Außendienst der Zukunft ist:MarktentwicklerWettbewerbsanalyst vor OrtSensor im MarktStrategischer KundenentwicklerEr bringt etwas, das kein CRM und keine KI alleine leisten kann:Echte Marktintelligenz. Ungefiltert. Direkt vom Kunden.Konsequenz Nummer 2: Wettbewerb findet draußen statt – nicht im CRMWettbewerbsanalyse gehört nicht in PowerPoint.Sie gehört in den Markt.Der Außendienst wird zum:Beobachter von PreisbewegungenAnalyst von WettbewerbsstrategienFrühwarnsystem für MarktveränderungenWer glaubt, man könne Marktanalyse intern lösen, hat den Markt nie wirklich verstanden.Die eigentliche Disruption kommt durch KISpätestens 2027 wird sich niemand mehr seine Reiseplanung selbst bauen.Warum?Weil KI es besser kann.basierend auf Kundendatenbasierend auf Abschlusswahrscheinlichkeitenbasierend auf Wettbewerbsdruckbasierend auf MarktbewegungenDer Außendienst fährt dann nicht mehr „nach Gefühl“.Sondern nach Systemlogik.Und der Innendienst steuert dieses System.Das neue Spielfeld: Zwei Rollen. Ein System.Innendienst und Außendienst werden Spiegelbilder voneinander:InnendienstAußendienstSystemsteuerungMarktbeobachtungKI-AnalyseMarktvalidierungAngebot & KalkulationWettbewerb & KundeAbschlussEntwicklungBeide Rollen werden:datengetriebenKI-gestütztsystemisch denkendUnd vor allem:Deutlich anspruchsvoller als heute.Die unbequeme WahrheitDie meisten Unternehmen sind darauf nicht vorbereitet.Falsche VergütungsmodelleFalsche RollenbilderFalsche QualifikationenUnd vor allem:Ein komplett veraltetes Verständnis von Vertrieb.FazitDer Vertrieb wird nicht digitaler.Er wird intelligenter, vernetzter und brutaler in seiner Effizienz.Wer heute noch in „Innen vs. Außen“ denkt, hat bereits verloren.Die Zukunft gehört denen, die verstehen:Vertrieb ist kein Ort mehr. Vertrieb ist ein System.
Ziele ohne Zahlen sind keine. Oder noch klarer: Ziele ohne Zahlen sind wertlos. Was ich immer wieder sehe – im Business wie im Privaten – ist eine erstaunliche Bereitschaft, sich selbst etwas vorzumachen. „Wir wollen wachsen.“
„Wir sollten mehr Kunden gewinnen.
„Wir möchten profitabler werden.“
„Ich sollte abnehmen.“
„Ich sollte mehr Sport machen.“ Das klingt gut. Fühlt sich auch kurz motivierend an. Ist aber in Wahrheit nichts anderes als appellativer Selbstbetrug. Denn: Das sind keine Ziele. Das sind wohlklingende Ausreden.
Ein Ziel hat eine einzige Eigenschaft: Es ist messbar.
Ich nehme 10 Kilo in 10 Wochen ab.
Ich gehe täglich 10.000 Schritte.
Wir steigern den Umsatz um 15 % in 12 Monaten.
Wir erhöhen den Auslandsanteil auf 30 % bis Q4.
Wir verbessern das EBITDA von 8 % auf 12 %. Das sind Ziele. Alles andere ist Dekoration. Und jetzt wird es unbequem: Die meisten vermeiden Zahlen nicht aus Unwissen – sondern aus Bequemlichkeit.
Zahlen schaffen Verbindlichkeit.
Zahlen machen Leistung sichtbar.
Zahlen machen Scheitern messbar. Und genau das wollen viele vermeiden.
Gerade in Businessplänen sehe ich das ständig: Seitenlange Analysen, schöne Charts, strategische Buzzwords – und dann bei den Zielen:
„Wir wollen unsere Marktposition stärken.“
„Wir planen, international zu wachsen.“ Nein. Ihr plant gar nichts. Ihr formuliert Wunschdenken.
Ohne klare Zielgrößen gibt es keine Priorisierung.
Ohne Zielgrößen gibt es kein Controlling.
Ohne Zielgrößen gibt es keine Verantwortung. Und ohne Verantwortung gibt es keine Ergebnisse.
Deshalb: Hör auf, dich selbst zu belügen.
Wenn du ein Ziel formulierst, zwing dich zur Klarheit:
Wie viel?
Bis wann?
Woran exakt wird Erfolg gemessen? Wenn du diese Fragen nicht beantworten kannst – oder nicht beantworten willst – dann hast du kein Ziel.
Dann hast du nur eine bequeme Geschichte, die dich davon abhält, wirklich zu liefern.
Ziele ohne Zahlen sind keine. Sie sind nur Bla-bla, Chi-Chi – und am Ende: Gewäsch.
Friedhelm Best im AYCON Expertentalk mit Ulvi I. AYDINPersönlichkeitWer ist Friedhelm Best – in drei Sätzen?Ich bin ein international erfahrener Interim Manager mit Sitz in Singapur. Ich unterstütze mittelständische Unternehmen bei Internationalisierung und Transformation – insbesondere in der Region Asien-Pazifik. Mein Fokus liegt auf Klarheit, Umsetzung und Vertrauen, wenn Führung vor Ort gefragt ist.Was schätzen Kollegen an dir – und was kann anstrengend sein?Kollegen schätzen meine Klarheit und Verlässlichkeit, insbesondere in unsicheren Situationen. Anstrengend kann sein, dass ich Themen nicht aussitze, sondern konsequent auf das Ziel hinarbeite – auch wenn es unbequem wird.Was sollte ein Unternehmen über dich wissen, bevor es dich engagiert?Ich komme, um Verantwortung zu übernehmen und Ergebnisse zu liefern. Das gelingt am besten, wenn das Unternehmen entscheidungsbereit ist und kulturelle Unterschiede mit konsequenter Umsetzung verbindet. Gleichzeitig baue ich eine belastbare Brücke zur Zentrale und entwickle lokale Talente, damit das Erreichte auch nach meinem Mandat stabil weitergeführt wird.Beruflicher Hintergrund & ExpertiseWelche Stationen haben dich am stärksten geprägt?Mich prägen insbesondere deutsche Familienunternehmen sowie Geschäftsführerrollen in Europa und Asien. Besonders prägend war mein erstes Jahr in Asien-Pazifik: Ich übernahm in Malaysia eine Organisation, die stark auf After-Sales ausgerichtet war und kaum Neukunden gewann.Zu Beginn galt es, kulturelle Unterschiede zu überbrücken und eine schlagkräftige Vertriebsorganisation aufzubauen. Für die bestehenden Mitarbeitenden bedeutete das neue Rollen und mehr Verantwortung. Durch klare Ziele, verlässliche Kommunikation und konsequente Umsetzung entstand schnell eine stabile Vertrauensbasis.Auf dieser Grundlage formten wir ein neues Vertriebsteam und steigerten den Auftragseingang durch Neukunden im ersten Jahr um 40 %.Wo liegen die größten Reibungen zwischen Zentrale und Auslandstochter?Die größten Reibungen entstehen durch unterschiedliche Erwartungen und Entscheidungslogiken. Die Zentrale denkt häufig in Strukturen und Planung, die Region hingegen in Märkten, Beziehungen und Geschwindigkeit – ohne Synchronisierung entsteht Reibung statt Wirkung.Das zeigt sich besonders in Zielsystemen, Reporting-Rhythmen, Budgetprozessen und der Frage, wer wofür entscheiden darf. Wirksam wird es, wenn Ziele gemeinsam entwickelt, Rollen klar definiert und Kommunikationswege zwischen Region und Zentrale verbindlich etabliert werden.Wofür wirst du heute am häufigsten angefragt – und warum genau dafür?Ich werde vor allem für Turnarounds, Restrukturierungen und Reorganisationen in Auslandseinheiten angefragt. Häufig entsprechen die Ergebnisse nicht den Erwartungen der Zentrale oder es besteht eine Führungs- bzw. Transformationslücke vor Ort, die schnell und kulturell passend geschlossen werden muss.In solchen Situationen ist es meist nicht sinnvoll, kurzfristig eine Führungskraft aus Deutschland zu entsenden, die den Markt, die Stakeholder und die regionale Dynamik noch nicht kennt.Als Interim Manager vor Ort bringe ich Tempo in die Umsetzung, stabilisiere Teams, richte die Organisation auf klare Prioritäten aus und stelle gleichzeitig sicher, dass die Zentrale wieder Transparenz und Steuerbarkeit gewinnt.Welche strategische Entscheidung hast du durchgesetzt – und zu welchem Preis?Ich habe zentrale Vorgaben bewusst angepasst oder gestoppt, wenn sie lokal nicht tragfähig waren. Das führt zu Diskussionen und erfordert Vertrauen seitens der Zentrale, erhöht jedoch letztlich die Handlungsfähigkeit der Organisation.Ein konkretes Beispiel war die frühe Einführung einer Digitalisierungslösung im asiatischen Markt. Dadurch konnten wir schneller Pilotprojekte gewinnen, Anwendungserfahrungen sammeln und belastbare Daten generieren. Mit diesen Erkenntnissen war die Zentrale später in der Lage, eine global skalierbare Lösung zu entwickeln, statt zu lange an einem theoretischen Konzept festzuhalten.Motivation & WerteWas treibt dich als Interim Manager jeden Tag an?Mich treibt an, aus Unsicherheit wieder Handlungsfähigkeit zu machen. Das gelingt, wenn Teams das „Warum“ verstehen, Verantwortung übernehmen und so messbare Ergebnisse sowie nachhaltige Veränderungen möglich werden.Woran misst du Erfolg im Mandat: Zahlen, Menschen oder Nachhaltigkeit?Ich messe Erfolg am Dreiklang aus Zahlen, Menschen und Nachhaltigkeit. Kurzfristig zählen Stabilität und messbare Ergebnisse. Gleichzeitig achte ich darauf, ob das Team an Klarheit, Verantwortung und Motivation gewinnt.Ein Mandat ist dann nachhaltig erfolgreich, wenn Strukturen, Prozesse und lokale Talente so gestärkt sind, dass die Organisation auch ohne mich zuverlässig weiterarbeitet.Internationalität & KulturenWelche kulturelle Erfahrung hat dich in Asien am meisten geprägt?Am meisten hat mich geprägt, dass Zustimmung nicht immer Zustimmung bedeutet. Führung heißt oft, zwischen den Zeilen zu lesen, kulturelle Signale richtig einzuordnen und dennoch klare Orientierung zu geben.Als europäisch geprägter Manager bedeutete das für mich zunächst, bewusst zuzuhören, Fragen zu stellen und erst zu verstehen, bevor ich entscheide. Heute verbinde ich strukturierte, ergebnisorientierte Führung aus Europa mit der asiatischen Dynamik, um schneller tragfähige und akzeptierte Lösungen umzusetzen.Was ist schwieriger: die Zentrale überzeugen oder das lokale Team führen – und warum?Die Zentrale zu überzeugen ist meist schwieriger. Dort müssen in der Regel mehr Stakeholder abgeholt werden, die verstehen sollen, dass eine zentrale Lösung nicht überall 1:1 funktioniert.Lokale Teams benötigen hingegen vor allem klare Orientierung, die in ihrem Marktumfeld tatsächlich umsetzbar ist.Persönliche EinblickeWelche Erfahrung in Singapur hat deinen Blick auf Führung verändert?In Singapur hat sich mein Blick auf Führung durch den Umgang mit Vielfalt verändert. Vielfalt wird dann zum Produktivitätsfaktor, wenn Führung klar ist, Rahmenbedingungen verständlich sind und der gemeinsame Fokus auf Wachstum und Effizienz konsequent gelebt wird.Wie schaffst du es, unter Druck Energie und Klarheit zu behalten?Ich halte unter Druck Klarheit durch Struktur, klare Prioritäten und transparente Kommunikation. Energie ziehe ich aus der Zusammenarbeit mit den Teams – insbesondere aus kurzen Gesprächen, in denen viel Kontext entsteht.AusblickWie verändern sich Auslandstöchter künftig in Governance, Talent und Wachstum?Auslandseinheiten werden eigenständiger, schneller und stärker lokal geführt – bei gleichzeitig engerer Einbindung in globale Strukturen. Dadurch wird es weniger „Landesfürsten“ und mehr funktionsübergreifende, global arbeitende Teams geben.Governance wird datenbasierter und standardisierter, während Entscheidungen häufiger dort getroffen werden, wo Markt- und Kundennähe am größten sind. Für Talente bedeutet das einen stärkeren Fokus auf lokale Leadership-Entwicklung, mehr Rotation und mehr internationale Rollen.Woran arbeitest du aktuell mit höchster Priorität?Meine höchste Priorität ist der Ausbau von Interim Management in Südostasien. Viele Unternehmen kennen diese Alternative zur Festanstellung oder klassischen Beratung noch kaum. Gleichzeitig gewinnt Fractional Leadership in Singapur zunehmend an Bedeutung und erhält durch staatliche Initiativen zusätzlichen Rückenwind.Deshalb investiere ich aktuell gezielt in Aufklärung, den Aufbau eines belastbaren Partnernetzwerks vor Ort sowie in klare Qualitätsstandards, damit Unternehmen Interim Management schnell und sicher einsetzen können.
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Friedhelm Best: Meine berufliche Erfahrung in Asien
Diese kulturellen Erfahrungen haben mich in Asien am meisten geprägt.
Was passiert, wenn dein Plan plötzlich nicht mehr funktioniert?Wenn Ziele sich ändern.Wenn Informationen fehlen.Wenn Ressourcen wegfallen.Genau dann zeigt sich echte Führung.Nicht im Meetingraum. Nicht in PowerPoint.Sondern unter Belastung.Deshalb gehen wir bewusst raus aus dem gewohnten Umfeld:Eine Berghütte in den Berchtesgadener Alpen10.–12. Juli 2026Ein intensives Offsite für Führungspersönlichkeiten, die mehr wollen als Theorie.Mit dabei:– Ein ehemaliger KSK-Offizier mit echter Einsatzerfahrung– Ein internationaler Krisenverhandler aus realen ExtremsituationenKeine Folien.Keine Standardmodelle.Kein Komfort.Dafür:✔ Entscheidungen unter Unsicherheit✔ Führung bei abrupten Veränderungen✔ Klarheit, wenn Struktur fehltReduktion auf das Wesentliche – genau dort, wo Führung sichtbar wird. Das Format ist bewusst limitiert und richtet sich nicht an alle.Sondern an Führungspersönlichkeiten, die bereit sind, ihr eigenes Denken zu hinterfragen – und auf das nächste Level zu bringen.Wenn du dazugehören willst: melde dich direkt bei Anastasia und bewirb dich.#Leadership #Führung #CrisisManagement #DecisionMaking #ExecutiveLeadership #Offsite #Ameritum
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Was passiert, wenn dein Plan plötzlich nicht mehr funktioniert?
Die meisten Führungskräfte treffen Entscheidungen unter optimalen Bedingungen.
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