Ein Problem zu lösen bedeutet faktisch immer, sich von dem Problem zu lösen

Die Sunk Cost Fallacy zerstört Unternehmen nicht irgendwo im Detail.
:devider:
Erklärung der Sunk Cost Fallacy:
Die Sunk Cost Fallacy (deutsch: Trugschluss der versunkenen Kosten) ist ein psychologischer Denkfehler.
Er beschreibt unsere Tendenz, an einer schlechten Entscheidung, einem Projekt oder einer Beziehung festzuhalten, nur weil wir bereits viel Zeit, Geld oder Energie investiert haben – selbst wenn die Aussicht auf Erfolg gering ist
:devider:
Diese Sunk Cost Fallacy zerstört Unternehmen exakt an den zwei einzigen Quellen von Umsatz:
- Kunden.
- Produkte.
Es gibt keine dritte (Umsatz-) Quelle!
Und genau dort halten Unternehmen am längsten an Dingen fest, die längst hätten beendet werden müssen.
Kunden, die:
- keinen positiven Deckungsbeitrag liefern
- jede Marge zerstören
- permanent Sonderlösungen verlangen
- Teams blockieren
- Wachstum verhindern
- kulturell nicht mehr passen
Und Produkte, die:
- keinen echten Markt mehr haben
- künstlich am Leben gehalten werden
- nur noch Ressourcen verbrennen
- intern schöngeredet werden
- seit Jahren keine Zukunftsperspektive mehr besitzen

Warum hält man trotzdem daran fest?
Weil man bereits zu viel investiert hat.
- Zeit.
- Vertrieb.
- Marketing.
- Entwicklung.
- Ego.
Das ist dann "gelebte" Sunk Cost Fallacy.
Unternehmen machen dann oft immer mehr und immer schneller vom bisher gleichen.
In der Hoffnung, dass es schon (irgendwie) besser wird.
Der Satz, der Unternehmen langsam tötet, lautet:
„Wir haben da schon so viel investiert.“
Nein!
Ihr investiert immer noch.
Jeden einzelnen Tag.
Und zwar in Dinge, die euch aktiv schwächen.
Die meisten Unternehmen haben oft kein Umsatzproblem.
Sie haben ein "Loslassproblem".
- Sie trennen sich nicht von "schlechten" Kunden.
- Sie beenden keine toten Produkte.
- Sie verwalten Probleme — statt sie zu eliminieren.
:devider:
Und genau deshalb sage ich seit Jahren:
Probleme löst man nicht, indem man sie optimiert.
Probleme löst man, indem man sich vom Problem löst.
Wer das nicht versteht, wird Ressourcen, Energie und Fokus verlieren — bis der Markt die Entscheidung übernimmt.
Und an alle, die jetzt reflexartig sagen:
„Umsatz ist doch nicht alles.“
!
Umsatz ist die Voraussetzung für alles.
- Ohne Umsatz kein Deckungsbeitrag.
- Ohne Deckungsbeitrag kein Gewinn.
- Ohne Gewinn keine Investitionen.
- Ohne Investitionen keine Zukunft.
Unternehmen sterben nicht daran, dass sie zu wenig Ideen haben.
Sie sterben daran, dass sie zu lange an den falschen festhalten.
Probleme loslassen!
Fokus auf die Wertreiber!
- Fokus auf werthaltige Kunden!
- Fokus auf werthaltige Produkte!
- Fokus auf wertschaffende Mitarbeiter!


