Übergewinnsteuer: Der nächste Schritt Richtung staatlicher Willkürwirtschaft

April
5
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2026
2026
Ulvi AYDIN
Übergewinnsteuer: Der nächste Schritt Richtung staatlicher WillkürwirtschaftOder: Wenn Du einen Hammer hast, seihst Du lauter Nägel!‍Die Forderung nach einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne wirkt auf den ersten Blick populär.Bei genauerem Hinsehen ist sie vor allem eines:Ein gefährlicher Einstieg in eine Wirtschaft, in der Erfolg politisch bestraft wird.‍Fangen wir mit der unbequemen Wahrheit an:Ein Liter Diesel für 2,40 € besteht zu einem erheblichen Teil aus staatlich verursachten Kosten.ca. 47 Cent Energiesteuerplus Mehrwertsteuer auf alles – auch auf die Steuer selbstDer Staat kassiert damit deutlich über 80 Cent pro Liter.Und dann stellt sich derselbe Staat hin und erklärt:„Die Preise sind zu hoch – wir müssen die Unternehmen bestrafen.“Das ist nicht nur widersprüchlich.Das ist politischer Zynismus.‍Die einfache Lösung liegt auf der Hand – wird aber bewusst ignoriert:Senkt die Energiesteuer.Sofort sinkende Preise.Ohne neue Bürokratie.Ohne neue Eingriffe.Aber das würde bedeuten, dass der Staat auf Einnahmen verzichtet.Und genau das ist der Kern des Problems.‍Stattdessen erleben wir ein bekanntes Muster:Wer einen Hammer hat, sieht überall Nägel.Und genau so verhält sich die Politik gerade.Das Instrument heißt: ÜbergewinnsteuerDas Problem wird passend gemachtHeute sind es Mineralölkonzerne.Morgen ist es jede Branche, die politisch ins Raster passt.Wer definiert eigentlich „Übergewinn“?10% EBITDA?15%?20%?Oder einfach das, was politisch gerade opportun ist?Wenn der Hammer einmal in der Hand ist, wird er auch benutzt.Immer wieder.Immer weiter.Die Konsequenz ist brandgefährlich:Wenn Gewinne politisch bewertet werden, gibt es keine unternehmerische Freiheit mehr – nur noch politische Genehmigung von Erfolg.Dann stehen automatisch weitere Branchen auf der Liste:PharmaLogistikTech-KonzerneMobilfunkPlattformunternehmen wie Amazon oder AppleUnd irgendwann:Jeder, der „zu erfolgreich“ ist.‍Das ist kein Einzelfall. Das ist ein Systemwechsel.Weg von Marktwirtschaft.Hin zu einer Wirtschaft, in der der Staat entscheidet, welcher Gewinn „erlaubt“ ist.Das ist nicht sozial.Das ist planwirtschaftliches Denken im neuen Gewand.‍Und noch etwas sollte man klar aussprechen:Die Übergewinnsteuer ist kein Instrument der Gerechtigkeit.Sie ist ein Instrument der politischen Bequemlichkeit.Ein Werkzeug, das benutzt wird, weil es gerade da ist – nicht weil es das Problem löst.‍Die eigentliche Frage ist nicht: „Wer verdient zu viel?“Sondern:Warum greift der Staat so massiv in Preise ein – und tut dann so, als wäre der Markt das Problem?Wer heute applaudiert, weil „die Großen zur Kasse gebeten werden“, sollte sich bewusst sein:Morgen wird es jeden treffen.Eine Wirtschaft, die Erfolg bestraft, wird langfristig keinen Erfolg mehr hervorbringen.#Wirtschaft #Marktwirtschaft #Steuern #Energie #Freiheit‍
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Übergewinnsteuer: Der nächste Schritt Richtung staatlicher Willkürwirtschaft

Oder: Wenn Du einen Hammer hast, siehst Du lauter Nägel!

Die Forderung nach einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne wirkt auf den ersten Blick populär.
Bei genauerem Hinsehen ist sie vor allem eines:

Ein gefährlicher Einstieg in eine Wirtschaft, in der Erfolg politisch bestraft wird.

Fangen wir mit der unbequemen Wahrheit an:

Ein Liter Diesel für 2,40 € besteht zu einem erheblichen Teil aus staatlich verursachten Kosten.

  • ca. 47 Cent Energiesteuer
  • plus Mehrwertsteuer auf alles – auch auf die Steuer selbst

Der Staat kassiert damit deutlich über 80 Cent pro Liter.

Und dann stellt sich derselbe Staat hin und erklärt:
„Die Preise sind zu hoch – wir müssen die Unternehmen bestrafen.“

Das ist nicht nur widersprüchlich.
Das ist politischer Zynismus.

Die einfache Lösung liegt auf der Hand – wird aber bewusst ignoriert:

  • Senkt die Energiesteuer.
  • Sofort sinkende Preise.
  • Ohne neue Bürokratie.
  • Ohne neue Eingriffe.

Aber das würde bedeuten, dass der Staat auf Einnahmen verzichtet.

Und genau das ist der Kern des Problems.

Stattdessen erleben wir ein bekanntes Muster:

  • Wer einen Hammer hat, sieht überall Nägel.
  • Und genau so verhält sich die Politik gerade.
  • Das Instrument heißt: Übergewinnsteuer
  • Das Problem wird passend gemacht
  • Heute sind es Mineralölkonzerne.
  • Morgen ist es jede Branche, die politisch ins Raster passt.

Wer definiert eigentlich „Übergewinn“?

  • 10% EBITDA?
  • 15%?
  • 20%?

Oder einfach das, was politisch gerade opportun ist?

Wenn der Hammer einmal in der Hand ist, wird er auch benutzt.

Immer wieder.
Immer weiter.

Die Konsequenz ist brandgefährlich:

Wenn Gewinne politisch bewertet werden, gibt es keine unternehmerische Freiheit mehr – nur noch politische Genehmigung von Erfolg.

Dann stehen automatisch weitere Branchen auf der Liste:

  • Pharma
  • Logistik
  • Tech-Konzerne
  • Mobilfunk
  • Plattformunternehmen wie Amazon oder Apple

Und irgendwann:

Jeder, der „zu erfolgreich“ ist.

Das ist kein Einzelfall. Das ist ein Systemwechsel.

Weg von Marktwirtschaft.
Hin zu einer Wirtschaft, in der der Staat entscheidet, welcher Gewinn „erlaubt“ ist.

Das ist nicht sozial.
Das ist planwirtschaftliches Denken im neuen Gewand.

Und noch etwas sollte man klar aussprechen:

Die Übergewinnsteuer ist kein Instrument der Gerechtigkeit.

Sie ist ein Instrument der politischen Bequemlichkeit.

Ein Werkzeug, das benutzt wird, weil es gerade da ist – nicht weil es das Problem löst.

Die eigentliche Frage ist nicht: „Wer verdient zu viel?“

Sondern:

Warum greift der Staat so massiv in Preise ein – und tut dann so, als wäre der Markt das Problem?

Wer heute applaudiert, weil „die Großen zur Kasse gebeten werden“, sollte sich bewusst sein:

Morgen wird es jeden treffen.

Eine Wirtschaft, die Erfolg bestraft, wird langfristig keinen Erfolg mehr hervorbringen.

#Wirtschaft #Marktwirtschaft #Steuern #Energie #Freiheit

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